Fernwärmeanlage mit Hackschnitzel in Österreich (4 MW)

In Österreich sind im Laufe der Jahre zahlreiche Heizkraftwerke auf der Basis von Holzschnitzel oder Pellets, unter der Nutzung des Holzvergasungsverfahren, entstanden. Bei deren Entstehung war der gültige Datenspiegel von Abgas, Feinstaub und CO2 aufgrund der Richtwerte völlig problemlos. Heute hat sich durch die Absenkung der Richtwerte ein völlig anderes Bild ergeben. Einige Heizwerke mussten bereits abgeschaltet werden, da die Wirtschaftlichkeit und die Umweltbelastung nicht mehr im Einklang standen.

Ein Heizkraftwerk in Österreich, das auf Basis von Waldholz mit einer Fernwärmeanlage mit Hackschnitzel betrieben wird, steht seit 1999 im Dienste seiner Kunden. Es ist hocheffizient und umweltverträglich und aus diesem Grund wurde es ausgezeichnet. Mit dem Einbau einer H2 Injection Anlage wurde der Verbrennungsprozess optimiert: Das Werk spart nun bis zu 15% an der Endenergie Holz und senkt die Schadstoffemissionen auf praktisch nicht mehr nachweisbare Messwerte. Mit einer einfachen Vergrösserung der H2 Injection Anlage könnte sogar eine Einsparung bis zu 30% erreicht werden.

Siehe Pressemitteilung vom 12.12.2016:
https://factorynet.at/a/tirolern-gelingt-technischer-durchbruch-bei-der-biomasseverbrennung