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Holzschnitzelanlage in einem Schulhaus in Luzern (450 kW)

Die Holzkesselanlage Baujahr 1993 erfüllte die erhöhten Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnungen (LRV) nicht mehr. Die Nachrüstung eines Elektrofilters war aufgrund der engen Platzverhältnisse in der Zentrale baulich nicht möglich und hätte zudem den CO Wert nicht verbessert und den Stromverbrauch und den Wartungsaufwand massiv erhöht. Damit der Betrieb der nachhaltigen Wärmeversorgung weiter zugelassen wurde, waren die erforderlichen Emissionsgrenzwerte mit einem alternativen Verfahren zu erreichen. Mittels der H2 Injection Anlage wird nun ein Gasgemisch direkt in den Feuerraum des Holzkessels eingedüst. Dies bewirkt eine verbesserte Verbrennung, wodurch einerseits die Emissionen gesenkt werden und andererseits der Holzverbrauch reduziert wird, bei einem geringen zusätzlichen Strombedarf für die Elektrolyse. Die sicherheitstechnische und die LRV-Abnahme wurden im Frühjahr 2018 erfolgreich abgeschlossen.

Diese Art der Holzkessel-Sanierung ist in der Schweiz noch einzigartig. Das Vorhaben wird  von der Stadt Luzern als Leuchtturmprojekt der Energiestadt – Zertifizierung behandelt.

 

 

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