skip to Main Content

Holzschnitzelanlage in einem Schulhaus in Luzern (450 kW)

Die Holzkesselanlage Baujahr 1993 erfüllte die erhöhten Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnungen (LRV) nicht mehr. Die Nachrüstung eines Elektrofilters ist aufgrund der engen Platzverhältnisse in der Zentrale baulich nicht möglich und hätte zudem den CO Wert nicht verbessert. Damit der Betrieb der nachhaltigen Wärmeversorgung weiter zugelassen wird, sind die erforderlichen Emissionsgrenzwerte mit einem alternativen Verfahren zu erreichen. Mittels der H2 Injection Anlage wird ein Gasgemisch direkt in den Feuerraum des Holzkessels eingedüst. Dies bewirkt eine verbesserte Verbrennung, wodurch einerseits die Emissionen gesenkt werden und andererseits der Endenergieverbrauch (Holz) reduziert wird bei einem geringen zusätzlichen Strombedarf für die Elektrolyse. Diese Art der Holzkessel-Sanierung ist in der Schweiz noch einzigartig. Das Vorhaben soll als Leuchtturmprojekt der Energiestadt – Zertifizierung der Stadt Luzern behandelt werden.

 

 

Back To Top