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Auszug aus dem Interview mit dem Nobelpreisträger Jacques Dubochet in der Sonntagszeitung vom 7.10.2017:

Das Wasser ist eine amorphe Flüssigkeit. Wenn man sie kühlt, vereist sie, indem sie kristallisiert. Dieser Vorgang zerstört die Struktur der Moleküle, die man untersuchen möchte. Die Herausforderung bestand darin, diese Moleküle sehr schnell abzukühlen, in dem man sie immobilisiert: die Vitrifizierung. Ich habe mir eine Art ultraschnelle Sorbetmaschine vorgestellt. Reines Wasser zu vitrifizieren, galt als unmöglich. Das zu erreichen, hat die Forschung revolutioniert. Die Methode funktioniert, aber eigentlich wissen wir nicht genau weshalb. Eine vollständige Theorie über das vitrifizierte Wasser, das wir erhalten, gibt es derzeit noch nicht.

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